Erfolgreiche Besichtigung durch die Landkreis-Feuerwehrinspektion

Mannschaft und Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr Langweid sind bestens in Schuss. Zu diesem Ergebnis kam Kreisbrandrat Alfred Zinsmeister und sein Inspektionsteam bei der Besichtigung der Langweider Feuerwehr. Über 70 Feuerwehrleute zeigten ihre Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Einsatzübung in technischer Hilfeleistung. Auch Langweids Bürgermeister Jürgen Gilg war von der Präsenz seiner Wehr beeindruckt: „Trotz Champions-League-Halbfinale mit dieser Personalstärke aufzuwarten spricht für sich“.

 

Ein Schwerer Verkehrsunfall auf einer Ortsverbindungsstraße, war das Szenario für die Einsatzübung, das im Rahmen der alle drei Jahre stattfindenden Besichtigung zu bewältigen war. Ein Pkw war unter einen landwirtschaftlichen Anhänger gerast, zwei Personen wurden dabei eingeklemmt. Am Stauende krachte ein Lkw in die Autokolonne, eine riesige Kabeltrommel löste sich von der Ladefläche und begrub einen Ersthelfer unter sich. Und nicht genug, war zudem ein verunglückter Arbeiter aus einer Kabelregalanlage zu retten. Keine leichten Aufgaben, mit denen Langweids Kommandant Markus Kopold seine Wehr konfrontierte. Unter den aufmerksamen Augen der Vertreter der Landkreisinspektion rückte die Langweider Wehr mit dem Mehrzweckfahrzeug, dem erstmals eingesetzten Mannschaftstransportfahrzeug, dem Löschgruppenfahrzeug LF 16/12, dem Versorgungs-Lkw, dem Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20 und der Drehleiter an. Die fiktive Einsatzstelle war realitätsnah auf dem Gelände der Langweider Firma Sonepar dargestellt. Unter der Einsatzleitung von Kommandant Markus Kopold wurden dann die einzelnen Aufgaben parallel abgearbeitet. Koordiniert von den einzelnen Gruppenführern wurden, hydraulische Rettungsgeräte, Niederdruckhebekissen, Hochdruckhebekissen, ein Greifzug und Geräte zur Absicherung und Ausleuchtung der Unfallstelle eingesetzt. Besonderes Augenmerk galt der Erstversorgung und der schonen Befreiung der eingeklemmten und verletzten Personen. Etwas besonderes war auch das Einsatzszenario zum Thema Absturzsicherung. Ausgerüstet mit dem Gerätesatz Absturzsicherung erklommen zwei Retter über Leitern die ca. acht Meter hohe Regalanlage. Die Rettung des dort verunglückten Arbeiters erfolgte dann über die Korbtrage der Drehleiter. Auch die beiden Jugendgruppen wurden in den Übungsablauf integriert. Waren die Jugendlichen doch unterstützend bei der Verkehrsabsicherung, dem Aufbau der verschieden Beleuchtungssysteme und der Bereitstellung der Leiterelemente eingesetzt.

Bei der abschließenden Manöverkritik waren Kreisbrandinspektor Georg Lipp und Kreisbrandmeister Wolfgang Baumeister voll des Lobes für die Langweider Wehr. Die nicht alltäglichen Einsatzszenarios seien korrekt erkannt und kompetent abgearbeitet worden, resümierten diese. Besonders angetan waren die Gäste von der Landkreis-Feuerwehrinspektion von der beachtlichen Personalstärke der Langweider Feuerwehr. „Da kann man wirklich schon von Superlative sprechen“ betonte Kreisbrandinspektor Lipp mit Blick auf die angetretene Mannschaft und die zahlreich vertreten Jugendlichen. Dem konnte sich Langweids Bürgermeister Jürgen Gilg nur anschließen. „Ein intakter Verein mit einer engagierten Führungsriege, eine super Jugendarbeit und gute technische Voraussetzungen, das sind die Grundlagen bei der Langweider Feuerwehr“ machte Gilg deutlich. (art.)

 


Die Langweider Feuerwehr ist in beachtlicher Mannschaftsstärke zur Besichtigung angetreten.




Eine Einsatzübung in technischer Hilfeleistung war das Szenario der Besichtigungsübung der Freiwilligen Feuerwehr Langweid.

 


Fotos: Johann Buchart

 

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